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GebÀrmutter
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Die GebĂ€rmuttercite-ref-1[1] oder lateinisch der Uterus (lateinisch auch matrix; griechisch mážtra, hystĂ©ra, delphĂœs; mittelhochdeutsch bĂ«rmuoter und kurz muotercite-ref-2[2] oder mutercite-ref-3[3]) ist der Teil der weiblichen Geschlechtsorgane, in dem sich nach einer Befruchtung die embryonalen FrĂŒhstadien als Blastozysten einnisten, worin sie als Embryonen und Föten von der Plazenta ernĂ€hrt werden und sich bis zur Geburtsreife entwickeln.cite-ref-4[4] Die Befruchtung der haploiden Eizelle zur diploiden Zygote hatte bereits im Eileiter stattgefunden.
Die GebĂ€rmutter reicht vom Ă€uĂeren Muttermund bis zur Ăffnung zum Eileiter und gliedert sich in einen GebĂ€rmutterkörper mit dem nach oben zeigenden GebĂ€rmuttergrund (Fundus uteri, dem gröĂten Teil der GebĂ€rmutter) sowie dem nach unten gerichteten GebĂ€rmutterhals, letztere beide sind durch die GebĂ€rmutterenge (Isthmus uteri) verbunden bzw. gegeneinander abgesetzt.cite-ref-5[5]cite-ref-6[6] Ihre ausgeprĂ€gte Schicht aus glatter Muskulatur wird besonders bei der WehentĂ€tigkeit vor und wĂ€hrend der Geburt eines Kindes aktiv.
Alle weiblichen SÀugetiere sowie zahlreiche weitere lebendgebÀrende (vivipare) Wirbeltiere besitzen paarige oder unpaare Uteri.
extrauterinintrauterin Der Fachbegriff intrauterin bedeutet âinnerhalb der GebĂ€rmutterâ. Das Gegenteil ist extrauterin.
Contents
âą Anatomie
âą Geschichte
âą Bau und Lage
âą Innervation
âą Schichten
âą Entwicklung
âą Transplantation
âą Siehe auch
âą Literatur
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Anatomie
Geschichte
In Platons Timaios ist die GebĂ€rmutter ein âLebewesen, das nach der Kinderzeugung begehrtâ und beim Ausbleiben dieses Verlangens âim Körper umherirrtâ.cite-ref-7[7] AusfĂŒhrlicher, wenn auch nicht anatomisch korrekt, beschrieben wurde die GebĂ€rmutter erstmals von Galenos.cite-ref-8[8] Galen beschrieb eine zweigeteilte GebĂ€rmutter, die rechts wĂ€rmer als links sein sollte und humoralpathologisch, wie bereits bei Parmenides und in den hippokratischen Schriften als These zu finden ist,cite-ref-9[9] die ErklĂ€rung fĂŒr die Entstehung mĂ€nnlicher Nachkommen in der rechten Uteruskammer lieferte.cite-ref-10[10] Vom 12. bis 15. Jahrhundert verbreitete sich die scholastische Vorstellung von einer siebenkammerigen GebĂ€rmutter,cite-ref-11[11] wie sie etwa im Lucidarius des 12. Jahrhunderts (und daraus ĂŒbernommen im Speyrer FrauenbĂŒchlein von 1460cite-ref-12[12]) erwĂ€hnt wird.cite-ref-13[13]cite-ref-14[14]
Bau und Lage
Die GebĂ€rmutter ist ein birnenförmiges Hohlorgan. Sie ist beim Menschen ca. sieben Zentimeter lang, fĂŒnf Zentimeter breit, die Wandung ist zwei bis drei Zentimeter dick. Das Organ wiegt 30 bis 120 Gramm, GröĂe und Gewicht können jedoch erheblich schwanken. Die GebĂ€rmutter besteht aus drei Teilen: Der unterste Teil ist der GebĂ€rmutterhals (Cervix uteri); ihm schlieĂt sich der Isthmus und der eigentliche GebĂ€rmutterkörper (Corpus uteri) an. Der GebĂ€rmutterhals umgibt den GebĂ€rmutterhalskanal (Canalis cervicis), der mit dem Ă€uĂeren Muttermund (Ostium uteri externum) beginnt und mit dem inneren Muttermund (Ostium anatomicum uteri internum) endet. Der Ă€uĂere Muttermund befindet sich an dem Teil des GebĂ€rmutterhalses, der sich in die Scheide (Vagina) vorwölbt, dem Scheidenanteil des GebĂ€rmutterhalses (Portio vaginalis uteri, oder kurz Portio). Den Teil des GebĂ€rmutterhalses, der ĂŒber dem Scheidenanteil sitzt, wird dagegen Portio supravaginalis uteri (deutsch etwa: GebĂ€rmutteranteil ĂŒber der Scheide) genannt. An dessen Ende befindet sich der innere Muttermund, der mit einem Durchmesser von zwei bis drei Millimeter die engste Stelle im GebĂ€rmutterhalskanal ist. Der GebĂ€rmutterhals ist dann ĂŒber eine ebenfalls sehr enge Ăbergangszone mit dem GebĂ€rmutterkörper verbunden. Diese Ăbergangszone heiĂt Isthmus uteri und wird eigentlich noch zum GebĂ€rmutterhals gerechnet. Der Isthmus ist ca. fĂŒnf bis zehn Millimeter lang und umgibt in seinem Inneren den Isthmus-Kanal (Canalis isthmi). Der sich anschlieĂende GebĂ€rmutterkörper stellt mit zwei Dritteln den gröĂten Teil der GebĂ€rmutter dar. Das Lumen (Inneres) des GebĂ€rmutterkörpers (Cavitas uteri) ist von vorne betrachtet etwa dreieckig mit zwei seitlichen RĂ€ndern (Margo uteri). Nach oben seitlich geht der GebĂ€rmutterkörper in die Eileiter ĂŒber und nach oben endet er mit der GebĂ€rmutterkuppe (Fundus uteri). Der von der Seite betrachtete Uteruskörper Ă€hnelt nur einem schmalen Spalt, da sich seine Vorder- und Hinterwand (Facies anterior und Facies posterior) aneinander legen.cite-ref-15[15]
Die Vorderwand der GebĂ€rmutter liegt auf der benachbarten (nach bauchwĂ€rts liegenden) Harnblase, wĂ€hrend die Hinterwand zum Mastdarm zeigt. Da das Bauchfell (Peritoneum) alle drei Organe ĂŒberzieht, bilden sich bedingt durch die Lage der Organe zwei Bauchfellgruben: Eine zwischen Harnblase und GebĂ€rmutter (Excavatio vesicouterina) und eine zwischen GebĂ€rmutter und Mastdarm (Excavatio rectouterina). Die Grube zwischen Mastdarm und GebĂ€rmutter wird auch als Douglas-Raum bezeichnet und bildet den tiefsten Raum der Bauchhöhle der Frau.cite-ref-16[16] Die Lage und Form der GebĂ€rmutter werden durch folgende Begriffe gekennzeichnet:
âą Der von GebĂ€rmutterhals (Zervixachse) und Vagina gebildete Winkel: Versio uteri (in der Anatomie manchmal auch mit Bezugnahme auf die vertikale Körperachse). Der GebĂ€rmutterhals ist gegenĂŒber der Vagina bzw. der vertikalen Körperachse bei den meisten Frauen nach vorn geneigt (Anteversio). Nur bei etwa einem FĂŒnftel der Frauen liegt eine RĂŒckwĂ€rtsneigung vor, diese bezeichnet man als Retroversion des Uterus.cite-ref-17[17]cite-ref-18[18]
âą Der von GebĂ€rmutterhals und GebĂ€rmutterachse gebildete Winkel: Flexio uteri. Bei den meisten Frauen ist der GebĂ€rmutterkörper gegenĂŒber dem GebĂ€rmutterhals leicht nach vorn gebogen (Anteflexio uteri).cite-ref-19[19]cite-ref-20[20]cite-ref-21[21] Als Retroflexio uteri wird ein rĂŒckwĂ€rts gebeugter Uterus bezeichnet, der entweder beweglich oder infolge einer Erkrankung fixiert sein kann.cite-ref-22[22]
âą Lage der Portio im Becken (Positio): Die Portio vaginalis uteri befindet sich normalerweise in einer Ebene zwischen den beiden Sitzbeindornen (Interspinalebene) und in der Mitte des Beckens.
Befestigungen der GebÀrmutter
Die GebĂ€rmutter wird ĂŒber eine frontale Platte aus Bindegewebe, das Parametrium, am Becken verankert. Das Parametrium zieht dazu von den seitlichen RĂ€ndern der GebĂ€rmutter â an den Abschnitten Portio supravaginalis uteri bis zur GebĂ€rmutterkuppe (Fundus uteri) â zur seitlichen Beckenwand und ist wie die GebĂ€rmutter selbst nach vorne gekrĂŒmmt. Nach unten (kaudal) geht sie in das Bindegewebe neben dem GebĂ€rmutterhals (Parazervix) und weiter nach unten in das Bindegewebe neben der Scheide (Parakolpium) ĂŒber. Das Parametrium ist besonders an seinem oberen, freien Ende von Bauchfell umgeben; dieser von Bauchfell umgebenen Teil wird als breites GebĂ€rmutterband (Ligamentum latum uteri) bezeichnet. Da diese Bauchfellduplikaturen aber auch als Mesenterien heiĂen, erhielt der von Bauchfell ĂŒberzogene Teil des Parametriums den Namen Mesometrium. Ebenso heiĂen BindegewebszĂŒge, die vom Parametrium zu Tube und Eierstöcken ziehen, Mesosalpinx und Mesovarium.cite-ref-dra721f-25-0[25]
Das Bindegewebe des GebĂ€rmutterhalses ist aber keinesfalls homogen, sondern weist mehrere VerstĂ€rkungen auf, die als BĂ€nder (Ligamenta) bezeichnet werden. Die Summe aller dieser, 1895 von dem Berliner GynĂ€kologen Alwin Mackenrodt (1859â1925) beschriebenencite-ref-26[26] als VerstĂ€rkungen dienenden HĂ€ltebĂ€nder, die zur Portio supravaginalis uteri ziehen, wird Mackenrodt-Band (Ligamentum transversum cervicis, bzw. Ligamentum cardinale) genannt. Diese halten die GebĂ€rmutter in einer Art federnder Schwebelage, die durch die Beckenbodenmuskulatur zusĂ€tzlich abgesichert wird. Daneben existieren BĂ€nder, die von der Schambeinfuge und vom Kreuzbein zur GebĂ€rmutter ziehen: Das Schambein-Harnblasen-Band (Ligamentum pubovesicale), das Harnblase-GebĂ€rmutterband (Ligamentum vesicouterinum), das Kreuzbein-GebĂ€rmutter-Band (Ligamentum sacrouterinum) und das Mastdarm-GebĂ€rmutter-Band (Ligamentum rectouterinum). Letztgenanntes bildet zusammen mit glatter Muskulatur (Musculus rectouterinus) die strukturelle Grundlage fĂŒr eine Falte an der Hinterseite der GebĂ€rmutter, die Plica rectouterina. Diese begrenzt den Douglas-Raum zur Seite hin. Das runde Mutterband (Ligamentum teres uteri, bzw. Ligamentum rotundum) zieht auĂerdem von der GebĂ€rmutterkuppe zunĂ€chst bogenförmig in den Leistenkanal und dann zu den groĂen Schamlippen.cite-ref-dra721f-25-1[25]cite-ref-27[27]
Blutversorgung und Lymphabfluss
Die Blutversorgung des Organs erfolgt auf jeder Seite ĂŒber die GebĂ€rmutterarterie (Arteria uterina). Die GebĂ€rmutterarterien gehen aus der inneren Beckenschlagader (Arteria iliaca interna) hervor und verlaufen im Ligamentum latum, wo sie den Harnleiter ĂŒberkreuzen, an den GebĂ€rmutterhals heran. Dort gibt sie einige Ăste zur Scheide ab (Rami vaginales) und verlĂ€uft ansonsten am seitlichen GebĂ€rmutterrand geschlĂ€ngelt nach oben zur GebĂ€rmutterkuppe. Diese SchlĂ€ngelung ist wichtig, damit die Arterie sich bei einer VergröĂerung der GebĂ€rmutter wĂ€hrend einer Schwangerschaft genĂŒgend strecken kann. An der GebĂ€rmutterkuppe angekommen gibt die GebĂ€rmutterschlagader einen Ast zur Tube (Ramus tubarius) und einen zu den Eierstöcken ab (Ramus ovaricus). Dieser Ramus ovaricus verbindet sich (anastomosiert) mit der Eierstockarterie (Arteria ovarica).cite-ref-dra724-28-0[28]
Das Blut flieĂt zunĂ€chst in ein weitmaschiges Venennetz in der GebĂ€rmutterwand (Plexus uterinus) ab, der hĂ€ufig auch noch das venöse Blut aus der Scheide aufnimmt. Der Plexus uretericus mĂŒndet in die GebĂ€rmuttervene (Vena uterina) und weiter in die innere Beckenvene (Vena iliaca interna) ab.cite-ref-dra724-28-1[28]
Die Lymphe flieĂt je nach Abschnitt etwas unterschiedlich ab: Lymphe aus dem GebĂ€rmutterhals und -körper gelangt meist zuerst in Lymphknoten, die im Bindegewebe neben der GebĂ€rmutter liegen (Nodi lymphoidei parauterini). Danach leitet der GebĂ€rmutterhals seine Lymphe in die inneren Beckenlymphknoten (Nodi lymphoidei iliaci interni) und in die Kreuzbeinlymphknoten (Nodi lymphoidei sacrales) von wo aus sie Anschluss an die Lendenlymphknoten (Nodi lymphoidei lumbales) finden. Der GebĂ€rmutterkörper leitet seine Lymphe auch in die inneren Beckenlymphknoten, oder aber direkt in die Lendenlymphknoten. Die GebĂ€rmutterkuppe drainiert ihre Lymphe ebenso wie der GebĂ€rmutterkörper, kann aber ĂŒber das Ligamentum teres uteri auch in die oberflĂ€chlichen Leistenlymphknoten (Nodi lymphoidei inguinales superficiales) drainieren.cite-ref-dra724-28-2[28]
Innervation
Die Innervation der GebĂ€rmutter erfolgt ĂŒber Nerven aus dem Unterbauchgeflecht (Plexus hypogastricus inferior). Die Ăste aus diesem Geflecht bilden beidseits der GebĂ€rmutter den Plexus uterovaginalis (FranckhĂ€user-Plexus). Die sympathischen Anteile stammen dabei aus dem kleinen Eingeweidenerv (Nervus splanchnicus minor), dem untersten Eigeweidenerv (Nervus splanchnicus imus) und den Nervi splanchnici lumbales. Umgeschaltet werden diese Fasern zum Teil in den Ganglia mesenterica (Ganglion mesentericum superius und Ganglion mesentericum inferius)., zum Teil in Ganglienzellen, die direkt im Nervengeflecht selbst liegen. Die parasympathischen Anteile stammen dagegen aus den Nervi splachnici pelvici und schalten entweder direkt in der Organwand oder im Unterbauchgeflecht um.cite-ref-29[29]
Schichten
Die GebĂ€rmutter ist, wie alle Hohlorgane, aus drei Schichten aufgebaut. AuĂen liegt das Perimetrium, ein glatter glĂ€nzender Ăberzug der Serosa. Den Hauptteil der Wand bildet eine Schicht aus glatter Muskulatur, das Myometrium. Die Innenauskleidung ist eine Schleimhaut, die als Endometrium bezeichnet wird. Die innere Höhle wird Cavum uteri genannt.
Zyklische VerÀnderungen des Endometriums
Das Endometrium lĂ€sst sich beim Menschen in ein Stratum basale (auch Basalis genannt) und ein Stratum functionale (auch Functionalis genannt) gliedern. Im Stratum functionale lĂ€sst sich auĂerdem ein zur inneren Höhle gelegene Stratum compactum und ein locker gebautes Stratum spongiosum einteilen. Das Stratum functionale wird im monatlichen Zyklus hormonell gesteuert auf- und abgebaut.
In der Proliferationsphase beginnt, gesteuert durch das Hormon Ăstrogen der Aufbau des Stratum functionale ausgehend vom Stratum basale. Es proliferieren die DrĂŒsen und Arterien wachsen spiralförmig in die neu entstehende Schicht ein, man spricht von Spiralarterien.
Auf die Proliferationsphase folgt die Sekretionsphase, eingeleitet durch das Hormon Progesteron. Die DrĂŒsen im Endometrium bekommen einen gezackten, sĂ€geblattartigen Verlauf und die DrĂŒsenzellen beginnen mit der Sekretion von Proteinen und Schleim. In der ersten HĂ€lfte der Sekretionsphase ist bei Betrachtung in einem normalen mikroskopischen PrĂ€parat eine retronukleĂ€re Vakuole in der unteren ZellhĂ€lfte unter dem Zellkern sichtbar. Dort befand sich, bevor das Gewebe fixiert wurde, Glykogen. Des Weiteren entstehen in der Umgebung der Arterien im Stratum compactum PrĂ€-Dezidualzellen, VorlĂ€ufern von Dezidualzellen in der sich bei Einnistung eines Embryos bildenden Plazenta.
Kommt es in diesem Zeitraum nicht zur Befruchtung, folgt die Desquamationsphase, die durch sinkende Ăstrogen- und Progesteronspiegel ausgelöst wird. Die Spiralarterien kontrahieren, sodass es im Stratum functionale zur IschĂ€mie kommt. Durch eine EntzĂŒndungsreaktion erfolgt der Abbau und die Ablösung dieser Schicht.cite-ref-30[30]
Dann erfolgt bei Primaten die Monatsblutung (Menstruation). Nicht-Primaten zeigen ebenfalls zyklische VerÀnderungen der GebÀrmutterschleimhaut im Verlauf des Sexualzyklus. Eine Menstruation gibt es bei ihnen allerdings nicht.
VerÀnderungen des Endometriums in der Schwangerschaft
Bei einer Befruchtung und erfolgreichen Einnistung der befruchteten Eizelle (Zygote), genauer der Blastozyste, wĂ€chst die GebĂ€rmutterschleimhaut weiter und stellt die Versorgung des heranwachsenden Embryos sicher. Nach der Geburt wird bei Primaten die GebĂ€rmutterschleimhaut mit der Plazenta als Nachgeburt ausgestoĂen.
Entwicklung
Die GebĂ€rmutter entsteht entwicklungsgeschichtlich aus dem paarigen MĂŒller-Gang, wobei linker und rechter beim Menschen und anderen Primaten zu einem einheitlichen Hohlorgan (Uterus simplex) verschmelzen.
Erfolgt diese Verschmelzung nicht komplett, ist dies die Ursache fĂŒr verschiedene Uterusfehlbildungen. Eine ausbleibende Verschmelzung fĂŒhrt zur Doppelbildung der GebĂ€rmutter, begleitet von einer Fehlbildung der Vagina mit Ausbildung einer Trennwand auch dort (Uterus duplex et vagina duplex). Ein unvollstĂ€ndiger Zusammenschluss (mit ausbleibender Verschmelzung des oberen Abschnitts der MĂŒller-GĂ€nge) fĂŒhrt zu einem Uterus bicornis (âzweihörnige GebĂ€rmutterâ) mit einfach oder doppelt vorhandenem Muttermund sowie mit oder ohne Scheidenseptum. Der sogenannte Uterus arcuatus kann als abgeschwĂ€chte Form eines Uterus bicornis gesehen werden.
Die GebĂ€rmutter ist prĂ€pubertĂ€r relativ klein, wird nach der PubertĂ€t beim Menschen 5â10 cm groĂ und dehnt sich wĂ€hrend der Schwangerschaft stark nach oben und zu den Seiten aus. Sie reicht am Ende der Schwangerschaft bis an die Rippen. Nach der Entbindung schrumpft sie wieder zusammen. Nach der Menopause wird sie nochmals kleiner.
Untersuchungen an Tier- und insbesondere Mausmodellen konnten aufzeigen, dass Transkriptionsfaktoren der HOX-Gen-Gruppen, hierbei speziell HOX A9, A10, A11 und A13, eine wichtige Rolle bei der Entwicklung des Urogenitaltrakts spielen. FĂŒr die Entwicklung des Uterus und der Zervix sind dabei HOX A10 und HOX A11 relevant. Der oberen Vagina wird HOX A13 zugeordnet, den Eileitern HOX A9.cite-ref-31[31]
Der Uterus als Organ setzt sich nach Leyendecker et al. (1998)cite-ref-32[32] und Noe et al. (1999)cite-ref-33[33] aus zwei verschiedenen Gewebesystemen zusammen, der inneren zum Cavum uteri hin liegenden âArchimetraâ und der Ă€uĂeren âNeometraâ. Phylogenetisch und ontogenetisch stellt die innere Archimetra oder die endometrial-subendometriale Einheit den Ă€ltesten Teil der GebĂ€rmutter dar. Sie besteht aus dem epithelialen und stromalen Anteil des Endometriums und der unmittelbar darunterliegenden Muskulatur mit vorwiegend zirkulĂ€r angeordneten glatten Muskelfasern. Diese Schicht glatter, zirkulĂ€rer Muskelfasern beginnt kaudal in der Höhe der unteren Cervix uteri und durchzieht das Corpus uteri als Stratum subvasculare und setzt sich ĂŒber die Uterushörnern (Cornua uteri) als tubare Ringmuskulatur in den Eileitern fort. Die âArchimetraâ wird schon relativ frĂŒh in der Embryonalentwicklung durch das Zusammenschmelzen der MĂŒllerschen GĂ€nge gebildet. Durch diesen Fusionsprozess entsteht in der Mittellinie eine Zone von sich ĂŒberkreuzenden Muskelfasern, auch âfundo-cornuale Rapheâ genannt, also genau dort, wo die zirkulĂ€ren Muskelfasern vom mittleren Teil der GebĂ€rmutter in die jeweiligen Uterushörner auseinander streben und weiter in die Fasern der Eileiter ĂŒbergehen. Die Archimetra ist eine vom Ovar aus kontrollierte funktionelle Einheit bestehend aus dem Endometrium und der subendometrialen Muskulatur. Die âArchimetraâ ist als funktionelle Schichtung des Uterus bereits bei den basalen terrestrischen Wirbeltieren vorhanden. Sie sind stammes- und entwicklungsgeschichtlich sehr alt. Die Archimetra ĂŒbernimmt funktionell Aufgaben in den frĂŒhen Phasen der Reproduktion. Neben der Einnistung des befruchteten Eies mit dem dafĂŒr erforderlichen Aufbau der GebĂ€rmutterschleimhaut handelt es sich um die uterine Peristaltik sowie um die Abwehr von EntzĂŒndungen im inneren weiblichen Genital.
Die âNeometraâ besteht aus der Ă€uĂeren Muskelschicht, dem Stratum supravasculare mit vorwiegend longitudinal angeordneten, glatten Muskelfasern, die in die uterinen Ligamente ausstrahlten und den Uterus an knöchernen Beckenwand fixieren sowie aus dem Stratum vasculare. Die Funktion der Neometra liegt in der Austreibung wĂ€hrend der Geburt. WĂ€hrend die Funktionen der âArchimetraâ ĂŒberwiegend vom Ovar geregelt werden, werden die Funktionen der âNeometraâ ĂŒberwiegend vom Embryo bzw. vom Feten kontrolliert.
| Innere Schicht | âArchimetraâ |
|---|---|
| Endometrium | |
| GebÀrmutterepithel | |
| Stroma | |
| Myometrium | |
| Stratum subvaskulare | |
| ĂuĂere Schicht | âNeometraâ |
| Stratum vasculare | |
| Stratum supravasculare | |
Transplantation
Die erste Lebendspende einer GebĂ€rmutter beim Menschen wurde 2013 im Sahlgrenska UniversitĂ€tskrankenhaus in Göteborg (Schweden) durchgefĂŒhrt. Seitdem wurden in verschiedenen LĂ€ndern mehrere Kinder geboren, die in einer transplantierten GebĂ€rmutter ausgetragen wurden. Teilweise haben Frauen auch zwei Kinder nach einer Transplantation bekommen.cite-ref-34[34]
Im Dezember 2018 wurde erstmals die Transplantation des Uterus einer Toten auf eine Frau, die ohne GebÀrmutter geboren worden war, bekanntgegeben. 8 Eizellen dieser Frau wurden per In-vitro-Fertilisation befruchtet und eingefroren, dann wurde ihr der Uterus eingepflanzt, Monate spÀter wurden ihr Eizellen eingesetzt. Das von ihr ausgetragene Kind wurde mittels Kaiserschnitt geboren und der eingepflanzte Uterus zugleich wieder entfernt.cite-ref-35[35]
GebÀrmutter der Nicht-Primaten
Die GebĂ€rmutter der Primaten wird vergleichend-anatomisch als Uterus simplex bezeichnet. Bei den meisten SĂ€ugetieren verschmilzt wĂ€hrend der fetalen Entwicklung nur ein Teil der MĂŒller-GĂ€nge zu einem kompakten Uteruskörper (Corpus uteri). Der bei den Tieren als der vordere Abschnitt bezeichnete Teil wird von vornherein paarig angelegt, was auch hier als Uterus bicornis (âzweihörnige GebĂ€rmutterâ) bezeichnet wird. Einen solchen Uterus bicornis mit zwei Uterushörnern (Cornua uteri) besitzen beispielsweise alle Raub- und Huftiere.
Bei Hasenartigen, vielen Nagetieren, Riesengleitern, BeutelsÀugern und Kloakentieren bleibt der gesamte Uterus paarig (Uterus duplex). Ist auch der GebÀrmutterhals paarig, spricht man von einem Uterus bicollis. Beim Meerschweinchen ist nur der vordere Abschnitt der GebÀrmutter paarig (Uterus bipartitus).
Mögliche Krankheitsanzeichen oder Krankheiten
Erkrankungen der GebÀrmutter werden als Metropathien bezeichnet. Im Einzelnen versteht man darunter:
âą ausbleibende (Amenorrhoe), zu schwache oder zu seltene Menstruation (Oligomenorrhoe)
âą zu starke, zu hĂ€ufige oder unregelmĂ€Ăige Menstruation
âą Uterus unicornis
âą Tumoren (Wucherungen)
âą Myome (Uterus myomatosus, gutartige Tumoren)
⹠Korpuskarzinom (Krebs der GebÀrmutterschleimhaut)
⹠Zervixkarzinom (GebÀrmutterhalskrebs)
⹠Uterusprolaps (GebÀrmuttervorfall)
⹠Uterusatonie (KontraktionsschwÀche der GebÀrmutter nach der Geburt)
âą Ansammlung von FlĂŒssigkeiten
âą Pyometra (eitrige EntzĂŒndung der GebĂ€rmutter)
⹠HÀmometra, HÀmatometra (Blut in der GebÀrmutter)
⹠Mukometra (Schleim in der GebÀrmutter)
⹠Physometra (Gasansammlung in der GebÀrmutter nach der Geburt)
âą Endometriose (Wucherung des Endometriums â der GebĂ€rmutterschleimhaut)
⹠Uterustorsion (GebÀrmutterverdrehung)
Alternative Bezeichnungen
Siehe auch
⹠Therapie in utero (medizinische Behandlung eines Ungeborenen innerhalb der GebÀrmutter)
âą Hysterektomie
âą Bandl-Ring
âą Hysterie
Literatur
âą Gerhard AumĂŒller, JĂŒrgen Engele, Joachim Kirsch, Siegfried Mense u. a.: Anatomie (= DUALE REIHE.). 2., ĂŒberarbeitete Auflage. Thieme, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-13-136042-7.
âą Uwe Gille: Weibliche Geschlechtsorgane. In: Franz-Viktor Salomon u. a. (Hrsg.): Anatomie fĂŒr die Tiermedizin. 2., erweiterte Auflage. Enke, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8304-1075-1, S. 379â389.
âą Barbara Ehret-Wagener, Irene Stratenwerth, Karin Richte: GebĂ€rmutter. Das ĂŒberflĂŒssige Organ? Sinn und Unsinn von Unterleibsoperationen (= rororo 9636). Rowohlt, Reinbek 1994, ISBN 3-499-19636-0.
âą H. J. Norris, Arthur Tremain Hertig, M. R. Abell (Hrsg.): The Uterus (= International academy of pathology, monograph. Band 14). Williams & Wilkins, Baltimore 1973, ISBN 0-683-06563-7.
Weblinks
Commons
: GebÀrmutter
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: GebÀrmutter
â BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Ăbersetzungen
Einzelnachweise
cite-note-11. â Ăltere Form: BĂ€rmutter. Vergleiche Hermann Paul et al.: Deutsches Wörterbuch. Bedeutungsgeschichte und Aufbau unseres Wortschatzes. Band 10, ĂŒberarbeitete Auflage, Niemeyer, TĂŒbingen 2002, ISBN 978-3-484-73057-1, S. 374.
cite-note-22. â Karl-Wilhelm Grabert: Die Nomina anatomica bei den deutschen WundĂ€rzten Hieronymus Brunschwig und Hans von Gersdorff, ihre Beziehungen zu Guy de Chauliac und ihr VerhĂ€ltnis zu den Jenenser Nomina anatomica des Jahres 1935. Ein Beitrag zur Geschichte der anatomischen Nomenklatur [âŠ]. Medizinische Dissertation Leipzig 1943, S. 240 (âmuter der frawenâ: Uterus).
cite-note-33. â Gundolf Keil: Die âCirurgiaâ Peters von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes (= Forschungen zur Geschichte der Stadt Ulm. Band 2). Stadtarchiv, Ulm 1961 (zugleich Philosophische Dissertation Heidelberg 1960: Peter von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes), S. 426 (muter: fĂŒr mittellateinisch matrix, in âmuter der weibâ).
cite-note-44. â Pschyrembel (Medizinisches Wörterbuch): [1]. Auf: Pschyrembel online, zuletzt abgerufen am 28. Februar 2023.
cite-note-55. â Jens Waschke, Tobias M. Böckers, Friedrich Paulsen: Sobotta Lehrbuch Anatomie. Elsevier Health Sciences, 2019, ISBN 978-3-437-09905-2, S. 405.
cite-note-66. â Udo M. Spornitz: Anatomie und Physiologie: Lehrbuch und Atlas fĂŒr Pflege- und Gesundheitsfachberufe. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-662-05735-3, S. 550 ff.
cite-note-77. â Jutta Kollesch, Diethard Nickel: Antike Heilkunst. AusgewĂ€hlte Texte aus den medizinischen Schriften der Griechen und Römer. Philipp Reclam jun., Leipzig 1979 (= Reclams Universal-Bibliothek. Band 771); 6. Auflage ebenda 1989, ISBN 3-379-00411-1, 199, Anm. 1.
cite-note-88. â Diethard Nickel (Hrsg. und Ăbers.): Galen: Ăber die Anatomie der GebĂ€rmutter (= Corpus medicorum Graecorum. Band 5. 2. 1). Akademie-Verlag, Berlin 1971 (zugleich: Dissertation, Humboldt-UniversitĂ€t 1968).
cite-note-99. â Hermann Grensemann: Der Arzt Polybos als Verfasser hippokratischer Schriften (= Akademie der Wissenschaften und der Literatur. Abhandlungen der geistes- und sozialwissenschaftlichen Klasse. Jahrgang 1968, Nr. 2). Verlag der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz (In Kommission bei Steiner, Wiesbaden), Mainz 1968, S. 91â94: Empedokleischer EinfluĂ, hier: S. 94.
cite-note-1010. â Bernhard D. Haage: Die heilkundige Frau in Dichtung und RealitĂ€t des deutschen Mittelalters. In: WĂŒrzburger medizinhistorische Mitteilungen. Band 11, 1993, S. 107â132, hier: S. 116 f.
cite-note-1111. â Fridolf Kudlien: The seven cells of the uterus: the doctrine and its roots. In: Bulletin of the History of Medicine. Band 39, 1965, S. 415â423.
cite-note-1212. â Roland Siegmund: Das âSpeyrer FrauenbĂŒchleinâ. [1460] Medizinische Dissertation, UniversitĂ€t WĂŒrzburg 1990, Kapitel 76.
cite-note-1313. â Robert Reisert: Der siebenkammerige Uterus. Studien zur mittelalterlichen Wirkungsgeschichte und Entfaltung eines embryologischen GebĂ€rmuttermodells. (Medizinische Dissertation WĂŒrzburg). Pattensen bei Hann. 1986, jetzt: Königshausen & Neumann, WĂŒrzburg (= WĂŒrzburger medizinhistorische Forschungen. Band 39).
cite-note-1414. â Christine Boot: Neufunde zum âsiebenkammerigen Uterusâ. In: Sudhoffs Archiv. Band 71, 1987, S. 233â236.
cite-note-1515. â Gerhard AumĂŒller u. a.: Anatomie Stuttgart 2010, ISBN 978-3-13-136042-7, S. 719 f.
cite-note-1616. â Gerhard AumĂŒller u. a.: Anatomie. Stuttgart 2010, S. 721.
cite-note-1717. â Pschyrembel: Versio uteri. Pschyrembel online, zuletzt abgerufen am 28. Februar 2023.
cite-note-1818. â Wortbedeutung.info: vertere
cite-note-1919. â Pschyrembel: Flexio uteri. Pschyrembel online, zuletzt abgerufen am 28. Februar 2023.
cite-note-2020. â Wortbedeutung.info: flektieren von lat. flectere
cite-note-2121. â Winkel des GebĂ€rmutterkörpers gegenĂŒber dem GebĂ€rmutterhals (Flexio)Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 22. Juli 2018 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemÀà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/y7177.com
cite-note-2222. â Schematische Darstellung von Ante- und Retroflexion der GebĂ€rmutter [2] [3]
cite-note-2323. â Gerhard AumĂŒller u. a.: Anatomie. Stuttgart 2010, S. 720.
cite-note-2424. â Giorgi Cremonini, Ruby Martinello: Pelvic Floor Pathology. Department of Obstetrics and Gynaecology. University Hospital of Ferrara, Italy. Head of Department: Prof Pantaleo Greco Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 20. November 2018 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemÀà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.unife.it
cite-note-dra721f-2525. â Gerhard AumĂŒller u. a.: Anatomie. Stuttgart 2010, S. 721 f.
cite-note-2626. â Alwin Mackenrodt: Ueber die Ursachen der normalen und pathologischen Lagen des Uterus. In: Archiv fĂŒr GynĂ€kologie. Band 48, 1895, S. 393â421.
cite-note-2727. â Michael SchĂŒnke et al.: Prometheus â Lernatlas der Anatomie. Innere Organe. 4. Auflage, Thieme, Stuttgart / New York 2015, ISBN 978-3-13-139534-4, S. 396 f.
cite-note-dra724-2828. â Gerhard AumĂŒller u. a.: Anatomie. Stuttgart 2010, S. 724.
cite-note-2929. â Michael SchĂŒnke et al.: Prometheus â Lernatlas der Anatomie. Innere Organe. Stuttgart / New York 2015, S. 357.
cite-note-3030. â Ulrich Welsch: Lehrbuch Histologie. 3. Auflage, Elsevier, MĂŒnchen 2010, ISBN 978-3-437-44431-9, S. 434â440.
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cite-note-3232. â G. Leyendecker, G.Kunz, M. Noe, M. Herbertz, G. Mall: Endometriosis: a dysfunction and disease of the archimetra. In: Human reproduction update. 1998, Band 4, Nr. 5, S. 7527â7562.
cite-note-3333. â M. Noe, G. Kunz, M. Herbertz, G. Mall, G. Leyendecker: The cyclic pattern of the immunocytochemical expression of oestrogen and progesterone receptors in human myometrial and endometrial layers: characterization of the endometrial-subendometrial unit. In: Human reproduction. 1999, Band 14, Nr. 1, S. 190â197.
cite-note-3434. â Christine Westerhaus: Erste Geburt aus GebĂ€rmutter einer toten Spenderin. Abgerufen am 6. Dezember 2018.
cite-note-3535. â Uterus von Verstorbener transplantiert: Frau wurde Mutter. Auf: orf.at vom 5. Dezember 2018.
cite-note-3636. â Duden - Deutsches Universalwörterbuch: Das umfassende Bedeutungswörterbuch der deutschen Gegenwartssprache. Bibliographisches Institut, 2019, ISBN 978-3-411-91287-2, S. 1252.
cite-note-3737. â Friedrich Kluge: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. de Gruyter, Berlin 2012, ISBN 978-3-11-022365-1, S. 825.